Geschichte

Wir vereinen das Feuer der Begeisterung mit der Pflege des Details – wir wollen gute Musik machen. Gute Musik berührt Menschen.

Mit diesem Leitgedanken startete ChoReMio im Januar 1995 unter der Leitung von Ueli Kilchhofer die kontinuierliche Probearbeit, die bis heute zu einem reichen Repertoire geführt hat. Es umfasst ein breites Spektrum von Liedern aus verschiedenen Epochen und Kulturen. Vom einfachen Volkslied bis zu anspruchsvoller Kirchenmusik, von klassischem Liedgut bis zu Gospels, Popsongs und Jazz singen wir alles, was Freude macht und dem Können der SängerInnen entspricht. Technik und Stil, Klang, Farbe und Dynamik werden laufend verbessert.

 

Mit einer Chorgrösse von inzwischen gut 50 Sängerinnen und Sängern hat ChoReMio die ideale Grösse erreicht, die ein für Lieder angepasstes Klangvolumen ermöglicht. Gleichzeitig bleibt das Klima persönlich. An den Konzerten singen wir meist das ganze Programm auswendig und erreichen durch den ständigen Augenkontakt mit dem Dirigenten optimale Präsenz. Wir tragen die ChoReMio-Farben Schwarz und Feuerrot in individueller Kombination. 

 

Begleitet wird ChoReMio bei Auftritten jeweils von professionellen MusikerInnen, in der Regel mit rein akustischen Instrumenten. ChoReMio bietet erfrischenden Gesang und überzeugt auch anspruchsvolle Ohren. 

 

Seit Januar 2000 ist ChoReMio ein unabhängiger, selbständiger Verein. 

 


Rückblick auf die Konzert- und Chorgeschichte

2019 - Wenn Lieder stimmen. Lieder aus 4 Nachbarländern der Schweiz, gesungen an 2 Konzerten im Oberstufenzentrum Köniz und an 2 Konzerten in der katholischen Kirche Wabern.
Aus Deutschland: Hannes Wader, Münchener Freiheit, Bettina Wegner, Reinhard Mey.

Aus Italien: Angelo Branduardi, Francesco de Gregori & Lucio Dalla, Antonello Venditti.

Aus Österreich: Rainhard Fendrich, Hubert von Goisern, André Heller.

Aus Frankreich: Georges Moustaki, Claude François, Edith Piaf & Marguerite Monnot.
Aussergewöhnlich an diesen Arrangements ist, dass bis auf ein Lied ursprünglich keines dieser Werke für Chor gedacht war und von Ueli Kilchhofer exklusiv für ChoReMio adaptiert und umgeschrieben wurde.
Diese besondere Liederreihe wurde auch vom Publikum honoriert: 719 Personen besuchten unsere 4 Konzerte!

 

2018 - Die andere Seite der Heimat. Eine grosse Herausforderung, grossartig gemeistert! Gemeinsam mit dem Instrumenten-Ensemble NEAT erlebten wir im Kulturhof Schloss Köniz 4 sehr erfolgreiche Konzerte, deren Lieder uns in die verschiedensten Regionen und Zeiten des Schweizer Liedgutes brachten. 

Der Untertitel des Programms „die andere Seite der Heimat“ bezieht sich auf 5 Lieder aus der Sammlung „Anderi Lieder“ von Urs Hostettler. Diese Lieder gehören nicht zum klassischen CH-Liedgut und wurden in diesen Konzerten von ChoReMio erstmals in einer Bearbeitung für gemischten Chor gesungen.

 

2017 - sounds of silence. Ein ruhiges Programm mit Liedern vom Abend bis in den Morgen. 4 Auftritte in der Kirche Köniz. Vor den Auftritten konnten sich die Besucherinnen und Besucher vor der Kirche mit Klängen, Texten und Wünschen auf das bevorstehende Konzert einstimmen. Mit total 649 Personen waren alle 4 Konzerte sehr gut besucht. Piano: Rahel Thierstein.

 

2016 - Beatles – B-Side. Eine Première für ChoReMio: Erstmals organisieren wir die Auftritte nicht selbst, sondern sind vom Kulturhof Schloss Köniz engagiert und geben im Rossstall 4 Konzerte vor praktisch vollem Haus. Die Billette werden über Starticket verkauft. 749 Besucher sind ChoReMio-Rekord.

 

2015 – 20 Jahre ChoReMio - lingua materna. Lieder aus der Schweiz, gesungen in 4 Stimmen und 4 Sprachen. Die Premiere findet im PROGR statt, drei weitere Konzerte in der Munzinger-Aula. Piano: Rahel Thierstein, Saxophon: Corinne Windler, Bass: Heidi Moll, Schlagzeug: Lukas Bitterlin.

Das Jubiläums-Highlight war die Teilnahme am Gesangfest in Meiringen mit Experten-Feedback, Auftritt an einem Festkonzert, Wandern und Singen in der Aareschlucht sowie speziellen Begegnungen und dem Hörgenuss an vielen anderen Chorkonzerten.

 

2014 - An das Publikum. 9 alte Schlager, 2 Lieder von Kurt Tucholsky und 4 vertonte Gedichte von Mascha Kaléko. Wir singen das Programm zwei Mal in der Spiegel-Aula und zwei Mal im Oberstufenzentrum Köniz. Piano: Rahel Thierstein.

 

2013 - Sing a Song. Was wird nicht alles besungen! Ausser der Liebe natürlich. Du, wir, Tag, Nacht, Wind und Wetter, Gott und die Welt. Drei Konzerte in der Kirche St. Michael, Wabern, und eines im Ökumenischen Zentrum, Kehrsatz. Piano: Rahel Thierstein, Bass: Heidi Moll.

 

2012 - 10 Jahre nach der Uraufführung ist es wieder Zeit für Ueli Kilchhofers missa animata. Als Auftakt singen The Belp Singers Gospel, ChoReMio geistliche Lieder, darunter das Ave verum von Mozart, und anschliessend singen alle 80 SängerInnen gemeinsam die missa animata, begleitet von einem 10-köpfigen Orchester. Drei Auftritte in der Kirche Belp, zwei in der Kirche Köniz und eines in der Bieler Stadtkirche.

 

2011 - norden heissen die wunderschönen skandinavischen Konzerte in der Kirche St. Michael in Wabern.

 

2010 - Arum dem fajer. Im Mai 2010 finden 4 Konzerte gemeinsam mit dem Familienorchester Halter statt – Thomaskirche, Liebefeld, Kath. Kirche Burgdorf, Oberstufenzentrum Köniz. Schwerpunkte sind Schweizer Volkslieder und Klezmer (jiddische Musik). Ueli Kilchhofer hat speziell für diese Konzerte sämtliche Lieder neu bearbeitet. 

 

2009 - Damenwahl. Wir singen Lieder von Fanny Hensel-Mendelssohn, Irène Corboz-Hausammann und vier von Ueli Kilchhofer arrangierte Edith-Piaf- Chansons. Konzerte in der Schule Morillon, Wabern, und in der Thomaskirche, Liebefeld. 

 

2007 - ChoReMio goes Jazz: In the mood. Mit rund 570 BesucherInnen in der Stephanuskirche Spiegel und in der Morillon-Aula, Wabern, sind die Auftritte sehr erfolgreich.

 

2006 - SchwyzUdütsch umfasst 17 neu einstudierte Lieder: Chor-Bearbeitungen von Volksliedern, Kompositionen von Hugo Distler und Hans Huber, verblüffende Arrangements von Carsten Gerlitz und Ueli Kilchhofer! Auftritte in der reformierten Inselkapelle und im Oktogon.

 

Jubiläums-Konzerte 2005 - Das Jubiläums-Programm zum 10-jährigen Bestehen des Chors ist mit gegen 500 Konzert-BesucherInnen ein absolutes Highlight. Wir singen beliebte ChoReMio-Evergreens wie Nkosi sikelel’i, The Crossing / Osiyeza, Homeless, klassisch-geistliche Lieder von Thomas Tallis und Joseph Rheinberger sowie fünf Lieder der Comedian Harmonists. 

 

2004 - Ar hyd y nos heisst „In stiller Nacht“. Wir singen Keltisches, eine Suite nach englischen Volksliedern und vier Motetten von Thomas Tallis. 

 

2003 - KomischHarmonisch, das Programm ist leicht, witzig, schräg. Neben Liedern der Comedian Harmonists singt ChoReMio Italienisches, Tierisches, Swingendes. Dazwischen werden Gedichte von Joachim Ringelnatz vorgetragen.

 

2002 - Das Jahr 2002 steht im Zeichen der von Chorleiter Ueli Kilchhofer komponierten missa animata, für deren Aufführung sich die Chöre The Belp Singers und ChoReMio zu einem Projektchor von 80 Kehlen zusammenschliessen. Die missa animata, begleitet von einem 10-köpfigen Orchester, wird in der Kirche Belp, in der Marienkirche in Bern und in der Klosterruine Rüeggisberg gesungen.

 

2001 - Body & Soul ist eine Messe im Gospel-Stil und das erste gemeinsam mit The Belp Singers im Grosschor gesungene Werk. Die Konzerte finden in der Kirche Belp und unter der Nydeggbrücke in Bern statt. Im eigenen Block singt ChoReMio zusätzlich Lieder aus Afrika und Osteuropa.

 

2000–2004 - Seit Januar 2000 ist ChoReMio ein eigenständiger, unabhängiger Verein. In diesem Jahr wird der Chor von der Reformierten Kirche Bern-Jura an die Weltausstellung in Hannover eingeladen. Vor der Abreise treten wir mit dem Programm Von der Aare an die Leine – geistliche und weltliche Lieder aus Afrika, Amerika, Italien und Spanien – in der Französischen Kirche in Bern auf.

 

1999 - Aus dem Süden – anspruchsvolle Lieder aus Italien, Spanien und Afrika – mit Konzerten in der Könizer Kirche und in der Bruder-Klaus-Kirche in Spiez. 

 

1998 - ChoReMio tritt zusammen mit dem dortigen Gospelchor in der Dreifaltigkeitskirche auf. Im gleichen Jahr finden Konzerte in der Nydeggkirche Bern und in der Bruder- Klaus-Kirche in Spiez mit Beatles- Songs und Afrikanischen Liedern statt.

 

1995–1999 - Der heutige Name ChoReMio ist während eines Singwochenendes entstanden. Seit Anfang 1995 wird regelmässig einmal pro Woche geprobt. Zum Gründungszeitpunkt gehören dem Chor ca. 30 SängerInnen an. In diesem Jahr finden Privatauftritte statt, 1996 folgt ein Konzert im Zingghaus in Köniz, 1997 eines in der reformierten Insel-Kapelle. Stetig erweitert sich das Repertoire. Nach und nach entwickelt sich der Chor von lose zusammengefundenen Singbegeisterten zu einem festen Ensemble mit um die 40 engagierten Mitgliedern.

 

1983 - Freischaffende MusikerInnen zur Folkmusikschule Bern – später Musikschule Matte – zusammen. Die ab 1991 regelmässig durchgeführten Singwochen wecken bei ca. 20 Leuten den Wunsch, regelmässig zusammen zu singen. 1993 gründen sie die Chorwerkstatt, die der Musikschule Matte angegliedert wird.

Ende 1994 löst sich die Chorwerkstatt auf.